Interreg Projekt

“Trail for Health Nord”
Gesundheitstouristischer Kompetenzaufbau für Regionen und Betriebe (AB40)

Projektteilnehmer

Interreg-Projektbeschreibung

Gesellschaftliche Entwicklungen in den Zielmärkten des (vor)alpinen Tourismus wie demographischer Wandel, Urbanisierung, Verlust von Naturerleben, sowie ein Anstieg an Zivilisationserkrankungen, aber auch ein Trend zu Gesundheitsbewusstsein und eine höhere Bereitschaft, etwas für die eigene Gesundheit zu tun eröffnen auch für den Tourismus neue Entwicklungsmöglichkeiten.
Unsere Region verfügt über eine Vielzahl an natürlichen, regional verorteten und kulturell tradierten Heilressourcen, die in Verbindung mit dem attraktiven Lebens- und Kulturraum, dem alpinen Naturraum- & Klimabedingungen und den regionalen Tourismusstrukturen nachhaltig dafür in Wert gesetzt und für die regionale Positionierung genutzt werden können.

Das Interreg-Projekt “Trail for Health Nord” verfolgt den Ansatz einer nachhaltigen grenzüberschreitenden gesundheitstouristischen Regionalentwicklung über die Inwertsetzung gemeinsamer Natur- und Kulturraumpotenziale. Als gemeinsame Basis für die gesundheitstouristische Produktentwicklung soll eine klinische Studie in den 3 touristischen Partnerregionen durchgeführt werden, welche die gemeinsame Heilressource Wasser (Mg/Ca, Sole, Jod-Schwefel) in Bezug auf das Downaging-Potenzial wissenschaftlich absichert.

Ziel des Projekts

Das Projekt verfolgt das Ziel einer nachhaltigen grenzüberschreitenden gesundheitstouristischen Regionalentwicklung über ökonomische und ökologische Inwertsetzung von natürlichen Gesundheitsressourcen und kulturell tradierten Heilanwendugen.

Laufzeit: 2015-2018 | Projektvolumen: € 1,08 Mio. | Fördersumme: 75%

Abtenauer Heilquellen – Rupertusquelle & Annenquelle

Diese Heilquellen wurden im Jahr 1863 entdeckt, bereits 1871 ein Bad mit dem Namen “Hantlhof” errichtet, 1913 restauriert und auch öffentlich für Trink- und Badekuren zugänglich gemacht.
Wie viele andere Bäder im Alpenraum hat leider das Bad in Abtenau die beiden Weltkriege nicht überlebt.

Bei diesem Heilwasser handelt es sich um Natruim-Calzium-Chlorid-Sulfat-Mineralquellen. Es eignet sich besonders für Inhalationen und Trinkkuren sowie für Bäder.

Das Projekt “Trail for Health Nord – Gesundheitstouristischer Kompetenzaufbau für Regionen und Betriebe” wird unter anderem dieses Wasser in den Vordergrund stellen. Univ.-Doz. Dr. Arnulf Hartl von der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) Salzburg leitet klinische Studien zur Immunforschung und untersucht, wie natürliche Heilvorkommen zur regionalen Wertschöpfung beitragen können.

Hier kann der Inhalt erstellt werden, der innerhalb des Moduls benutzt wird.

Offizielle Webseite

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Postalm Karkogl